SWR2 HÖRSPIEL-STUDIO

Die Verwirrungen des Zöglings Törless (3/3)

Die Verwirrungen des Zöglings Törless (3/3) V.li.n.re.: Iris Drögekamp (Regie), Bozena (Ursula Strauss), Reiting (Stefano Bernardin).
Donnerstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Lukas Beck)
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Tagestipp

Leipziger Liederszene

Shop at radio-today.de Werner Bernreuther - Guru der ostdeutschen Liederszene Podcast Bernreuther ist (Film)Schauspieler, Chansonnier, Schriftsteller, Kritiker und Mentor wichtiger Interpreten, er tourte u.a. im Lieder-Zirkus, publizierte auf Amiga-Platten, organisierte die Chansonstage im Kloster Michaelsstein und die sogenannte Liedermacherhochschule Ende der 80er. Hubertus Schmidt und Dieter Kalka sprechen über ihn und spielen seine Lieder.
Heute 20:00 Uhr auf Radio Blau


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Konzerttipp des Tages

Das Ö1 Konzert

Shop at radio-today.de ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Pinchas Steinberg; Michael Barenboim, Violine. Dmitri Kabalewski: "Colas Breugnon", Ouvertüre aus der Oper "Le maître de Clamecy" op. 24 * Arnold Schönberg Konzert für Violine und Orchester op. 36 * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll, op. 93 (aufgenommen am 27. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Krammer Pinchas Steinberg war von 1989 bis 1996 Chefdirigent des RSO Wien. Anlässlich der Jubiläumssaison 2019/20 kehrt er zum ersten Mal wieder ans Pult seines ehemaligen Orchesters zurück. Begleitet wird er von dem Geiger Michael Barenboim, den u. a. Pierre Boulez und Lorin Maazel förderten und der nicht zuletzt durch die Interpretation eines Konzertes Aufmerksamkeit erregte: dem Violinkonzert von Arnold Schönberg. Die Komposition, die Jascha Heifetz als "unspielbar" zurückwies (bevor dann Louis Krasner, der Uraufführungsinterpret von Alban Bergs Violinkonzert, das Gegenteil bewies), schrieb Schönberg in den ersten Jahren nach seiner Emigration in die USA. In dem Konzert bringt der Schöpfer der Zwölftontechnik klangliche Gegensätze unvermittelt zusammen: ein aufregendes, zuweilen schroffes Werk, dessen Modernität acht Jahrzehnte nach seiner Entstehung noch immer frappiert. 20 Jahre später verfasste Schostakowitsch seine zehnte Symphonie, eine heimliche Abrechnung mit dem Stalinismus. Nach Stalins Tod 1953 fühlte sich Schostakowitsch endlich wieder in der Lage, eine Symphonie zu schreiben, so emotional, sinnlich und intelligent, so hintergründig und auftrumpfend wie lange nicht mehr. Im legendären zweiten Satz will der Komponist, wie überliefert wurde, Stalin "vertont" haben: umfassende Orchester-Geschäftigkeit bei minimaler musikalischer Substanz. Man könnte auch sagen: viel Lärm um nichts. Dem steht die quälend lange, tieftraurige Einleitung des Finales entgegen. Hier klagt einer an, der unter Stalin gelitten, ihn aber überlebt hat. Dmitri Kabalewski geht der Ruf voraus, unter Stalin weitaus stromlinienförmiger, gefälliger, lebensbejahender komponiert zu haben als der grüblerische und kluge Schachspieler Schostakowitsch. Ein Werk wie die Ouvertüre zu "Colas Breugnon" sollte deswegen nicht abschätzig beurteilt werden, zu mitreißend ist ihr Schwung. Und dass diese Ouvertüre nahezu zeitgleich mit Schönbergs Violinkonzert entstanden ist, malt das widerspruchsvolle Porträt der 1930er Jahre mit größter Deutlichkeit. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)
Heute 19:30 Uhr auf Ö1


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Hörspieltipp des Tages

Radiogeschichten

Shop at radio-today.de "Eine Erzählung aus den Ragged Mountains". Von Edgar Allan Poe. Aus dem Englischen von Gisela Etzel. Es liest Markus Hering. Gestaltung: Stefanie Zussner Herr August Bedloe ist ein seltsamer junger Mensch, in psychischer und physischer Hinsicht ein Rätsel. Sein Leibarzt Dr. Templeton versucht, seine neuralgischen Anfälle mittels Hypnose und Morphium zu lindern. Eines nebligen Tages kehrt Bedloe von einer Wanderung in die Berge spät und aufgeregt zurück. Schier unglaublich ist die Schilderung seiner Erlebnisse und der Vision inmitten der Berge, doch der alte Templeton kann einiges erklären ... Der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe (1809 -1849) hatte mit seiner Verbindung von Imagination und analytischem Intellekt großen Einfluss auf den Symbolismus und die fantastische Literatur. Er gilt als Begründer der Kriminalliteratur. Zu seinen bekanntesten Erzählungen zählen "Der Untergang des Hauses Usher", "Grube und Pendel" und "Der Doppelmord in der Rue Morgue".
Heute 11:05 Uhr auf Ö1


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Featuretipp des Tages

Radiokolleg - Sibirien: Mythen Realität

Shop at radio-today.de Ressourcen, Eroberer und Verbannte (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Extreme Kälte, Verbannung und Zwangsarbeit: Das sind die gängigen Assoziationen zu Sibirien. Sie haben ihre Berechtigung. Ein Temperaturspektrum von bis zu 40 Grad plus im Sommer und - zumindest in einigen sibirischen Gegenden- bis zu minus 70 Grad im Winter ist einzigartig. Millionen russischer und sowjetischer Bürger und Bürgerinnen mussten in diesem Klima noch dazu Zwangsarbeit leisten. Was Verbannung und Straflager bedeuteten, kann man bei den Schriftstellern Fjodor Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus - und Alexander Solschenizyn - Der Archipel Gulag - nachlesen. Der sowjetische Gulag, der auf einer langen zaristischen Straftradition aufbaute, beschränkte sich allerdings nicht auf Sibirien, Lager bestanden auch westlich des Urals, der als Grenze zwischen dem europäischen Teil Russlands und Sibiriens gilt. Sibirien umfasst damit rund drei Viertel des russischen Staatsgebiets. Jahrhunderte vor der Errichtung des ersten sibirischen Lagers interessierten sich russische Kaufleute bereits für die Ressourcen jenseits des Urals. An oberster Stelle für sie standen dabei zunächst die Felle von Zobeln, die auch in Westeuropa in hohem Kurs standen. Zobelfelle wurden bald zu einem wichtigen Tribut, den die russischen Herrscher von den neu eroberten Gebieten in Sibirien einforderten. Die Erschließung Sibiriens begann Ende des 16. Jahrhunderts durch Kosaken, denen bald Händler, Beamte, Bauern und Missionare folgten. Bereits 1639 erreichten die Russen erstmals die pazifische Küste. Der sogenannte Sibirische oder Moskauer Trakt wurde zur zentralen Handelsstraße, über die auch Tee von China bis nach Europa gelangte. Um 1900 wurde die Transsibirische Eisenbahn zur wichtigen Verkehrsachse. Neue Ressourcen wurden entdeckt und vermarktet - wie Gold, Diamanten, Holz und schließlich Erdöl und Erdgas. Dass von dem Reichtum vor allem Moskau profitiert, hat in Sibirien immer wieder zu Verstimmung geführt, gelegentlich auch zu separatistischen Überlegungen. Die Bevölkerungszahl, die in Sibirien stets sehr gering war, ist heute weiter rückläufig. An bedeutenden Universitäten wie in Nowosibirsk oder Tomsk stellen Professoren einen Migrationstrend von Osten nach Westen fest: Studenten kommen aus Ostsibirien und wollen weiter nach Moskau, Petersburg oder überhaut Europa. Der Pioniergeist, der Eroberer, Wissenschafter und Komsomolzen nach Osten führte, gehört der Vergangenheit an. Das bremst nach den Analysen russischer Wirtschaftsexperten auch heutige Pläne für den eurasischen Raum.
Heute 09:05 Uhr auf Ö1


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Nachrichten vom 10.12.2019, 03:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten
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Furor

Bild: EyeEm / Erik Witsoe Der Bürgermeister-Kandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno - vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst.
(Bild: EyeEm / Erik Witsoe)
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