Hörspiele

Sonntag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Mattis und die Himbeerdiebin Von Hans Zimmer Ab 6 Jahre Regie: Stefanie Lazai Komposition: Paul Frick Mit: Luis Simones, Olga Luncke, Levon Schlegel, Martin Engler, Anna Böttcher, Max von Pufendorf Ton und Technik: Hermann Leppich und Sonja Rebel Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 44"07 Moderation: Fabian Schmitz In den Sommerferien wohnt Mattis bei seinem Großvater, gemeinsam pflücken sie Himbeeren und bauen eine Draisine. Eigentlich wollte Mattis ja in den Sommerferien ins Ferienlager, während seine Eltern auf Kreuzfahrt gehen. Aber ins Ferienlager fährt auch Rick. Da kann er nicht hin, auf keinen Fall. Opa Konrad ist die Rettung. Der wohnt im kleinen Bahnwärterhaus an der Bahnlinie, auf der keine Züge mehr fahren. Bei dem kann Mattis die Ferien verbringen, Drachenbilder malen, Konrad beim Himbeerpflücken helfen, Himbeerdiebe fangen und mit Opa Konrad ein Schienenfahrrad, eine Draisine bauen. Und dazu hat er auch noch Ruhe vor Rick. Aber so einfach ist das alles dann doch nicht: Der Himbeerdieb ist eine Diebin und heißt Miriam und Rick ist gar nicht im Ferienlager. Und ob die Draisine zum Ende der Ferien wirklich fertig wird, ist ganz und gar ungewiss! Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, studierte Germanistik und Politik, lebt als freier Autor und Regisseur in Hannover, schreibt Lyrik, Texte für Theater und Rundfunk. Das 2013 von Deutschlandradio Kultur produzierte Kinderhörspiel "Tauben fliegen nur nach Hause" war sehr erfolgreich.

Sonntag 14:04 Uhr HR2

Hörspiel

Bouncing in Bavaria von Auftrag : Lorey Das Regie- und Autorenduo Auftrag : Lorey entwickelte sein Stück Bouncing in Bavaria in enger Zusammenarbeit mit den beiden Schauspielern Traute Hoess und Felix von Manteuffel. Es geht um deren sehr persönliche Erinnerungen, um Erlebtes und gleichermaßen Erfundenes und den vagen Raum, der dazwischen liegt.

Sonntag 14:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Hedvig! - Das erste Schuljahr Von Frida Nilsson Übersetzung aus dem Schwedischen: Friederike Buchinger Regie: Thomas Werner

Sonntag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Vergittertes Fenster Von Klaus Mann Mit Martin Carnevali, Florian Jahr, Shenja Lacher, Tini Prüfert, Martin Umbach und Maik Rogge Komposition: Roderik Vanderstraeten Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach BR 2020 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Zum 175. Geburtstag von König Ludwig II. Der bayerische Monarch, gefangen genommen und weggesperrt in seinem Schloss Berg, erlebt die letzten Stunden vor seinem Tod im Starnberger See als verzweifelte Abrechnung mit seiner Vergangenheit. Zerrissen von Reue und Scham, einsam und unverstanden, aufgedunsen von Drogen, depressiv trotz Medikamente, ist Ludwig nur noch ein Schatten seiner selbst. Nicht der Märchenprinz hängt hier am vergitterten Fenster und schreit in den Regen hinaus, sondern ein verzweifelter Utopist und ewiger Außenseiter. Klaus Mann erkannte in Ludwig einen Leidensgenossen. Er näherte sich in seiner Novelle mit tiefer Empathie einem Menschen, dessen Lebensrealität seine eigene spiegelte. Er schrieb die Erzählung 1937 im Exil. In dieser Situation teilte er mit Ludwig die Einsamkeit des Ausgestoßenen, Heimatlosen und Homosexuellen sowie die Sehnsucht nach der Befreiung durch Poesie, Rausch und durch den Tod. "Ich werde sogar in den besten Stunden ein fast physisches Gefühl von Schmerz im Herzen nicht los: Heimweh nach der Vergangenheit, Entsetzen vor der Zukunft, unsagbare Sehnsucht nach dem Frieden, dem Nichts, der Auflösung." - so schreibt Klaus Mann in sein Tagebuch. Das Hörspiel versucht eine Engführung dieser beiden Perspektiven und bringt den Autor und seinen Protagonisten in ein intensives Zwiegespräch, in das sich auch Richard Wagner und Kaiserin Elisabeth einschalten. "Da ich über meine Zukunft zu entscheiden habe, ist es unbedingt notwendig, daß ich über meine Vergangenheit genau Bescheid weiß; daß ich klar und verständig alles begreife, was geschehen ist. Aber ist es nicht eine Absurdität, das Wort "Zukunft" zu denken? Als ob es etwas, was diesen Namen verdient, überhaupt noch geben könnte für mich - der ich am Ende, am Ende, am Ende bin. C"est la fin. Voilà la fin d"un Roy. Voilà la fin. Meine Zukunft - der Tod. Meine Hoffnung - der Friede." (Klaus Mann, Vergittertes Fenster). Klaus Mann (1906-49), Schriftsteller, geboren in München, ältester Sohn von Thomas Mann. Leben in Berlin, Amsterdam und New York. Werke u.a. Das andere Deutschland (1940), Das Herz Europas (1943) Speed. Erzählungen aus dem Exil (1990). Hörspiele u.a. Mephisto (BR/MDR 1999), Speed (BR 1999).

Sonntag 16:10 Uhr SRF 1

Apropos Hörspiel

Sonntag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Balzacs Pferd

von Gert Hoffmann (BR/SDR/NDR 1978) 170. Todestag von Honoré de Balzac Der alternde Honoré de Balzac braucht dringend Geld und Erfolg, doch ausgerechnet der Inspektor der Kloaken von Paris, den er zu Recherchezwecken befragt, stellt ihn als gefeierten Autor der realistischen Darstellung in den Schatten: Er inszeniert in den Kloaken schaurige Spektakel, die auf die niedersten Instinkte des Publikums abzielen.

Sonntag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Dreck Von Robert Schneider Mit Steve Karrier Regie: Norbert Schaeffer Produktion: WDR/ORB 1993

Sonntag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: Tallymann un Schutenschubser

Sie hatten ganz unterschiedliche Pläne, aber alle fünf sind im Hamburger Hafen gelandet und haben dort ihr Arbeitsleben verbracht. Sie waren Schiffsführer oder Stauer, Tallymann oder eben "Schutenschubser". Aber ein Hafen ist lebendig, er verändert sich, und so veränderte sich auch ihr Leben. Diese "Revue" von Michael Uhl wurde mit den fünf Hafenmännern zusammen entwickelt und auf die Bühne gebracht. Aus sehr verschiedenen Blickwinkeln bekommt man so ein beeindruckendes Bild vom Hamburger Hafen, wie er war, wie er wurde und wie er vielleicht werden wird. Das zugrundeliegende Theaterstück wurde mithilfe des Ohnsorgtheaters und des Hamburger Hafenmuseums realisiert und auf Hafenbarkassen und im "Schuppen 1" des Hafenmuseums aufgeführt. Mitwirkende: Karl Heinrich Altstaedt, Jan Jalass, Gerd Metscher, Rolf Hartz und Jockl Hoffmann Musik: Frank Wacks Regie: Michael Uhl Redaktion: Hans Helge Ott Eine Produktion von Radio Bremen mit dem NDR 2016 Der Autor: Michael Uhl (geb. 1971) ist in Santiago de Chile und Schwäbisch Gmünd aufgewachsen. Ergänzt durch ein Studium in Germanistik, Sport, Geschichte und Philosophie führte dies ans Theater, als Regisseur und Rechercheur. Seit ein paar Jahren stellt er fasziniert fest: "Das geht ja auch im Hörfunk." "Tallymann und Schutenschubser" ist seine dritte Inszenierung für das Niederdeutsche Hörspiel.

Sonntag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Zaïre 74 Von Patrick Findeis Mit: Carlo Ljubek, Marek Harloff, Michael Schütz, Friederike Ott u. a. Musik: tarwater Regie: Kai Grehn (Produktion: SWR 2018) Zaïre im September 1974. Vom Kokain ist er weg, die Psychose ist überstanden, jetzt will der ehemalige Sportredakteur Harry Reschke es allen zeigen. Mit einer großen literarischen Reportage über den Rumble in the Jungle, das Boxen, über Schwarze und Weiße, über Befreiung und Revolution. Da macht das Gerücht die Runde, George Foreman habe sich im Sparring einen Cut an der Augenbraue zugezogen. Der Kampf wird verschoben, und Reschke, der zunehmend den Bezug zur Realität verliert, bleibt, wie den Boxern, nichts anderes übrig als weiter in Zaïre auszuharren.

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Angst Nach der gleichnamigen Novelle Von Stefan Zweig Bearbeitung: Ronja Helene Grabow Regie: Teresa Hoerl Mit: Sina Martens, Franz Hartwig, Gisa Flake, Ole Lagerpusch, Rainer Reiners Komposition: HVOB Ton und Technik: Jonas Lechenmeyer, Kai Unger Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 52"30 (Ursendung) Irene betrügt ihren Ehemann - und ihre Angst erwischt zu werden, ist ebenso groß wie der Reiz der Affäre. Das Hörspiel nach Stefan Zweigs Novelle erzählt von den Facetten der Scham und dem Gefühl der Schuld. Die gedankenlose Müdigkeit ihrer Ehe lässt Irene ein Verhältnis mit einem jüngeren Pianisten eingehen - eher aus Langeweile. Als plötzlich eine fremde Frau auftaucht und die Affäre zu verraten droht, gerät Irenes Leben aus den Fugen. Eine entsetzliche Angst befällt sie. Sie fühlt sich mehr und mehr bedrängt. Ist Irene schuldig oder unschuldig? Wie groß ist die Angst, vor der Entdeckung der eigenen Persönlichkeit und davor, zu leben, wie man es will? Stefan Zweigs Novelle "Angst" wurde für dieses Hörspiel neu bearbeitet. Sie entstand 1910 - in einer Zeit, in der die Gesellschaft sich veränderte. Besonderes Interesse zeigte Zweig in dieser Zeit an der Darstellung des psychologischen Hintergrundes seiner Personen, nicht zuletzt durch Einflüsse von Sigmund Freud und Arthur Schnitzler. Stefan Zweig (1881-1942), österreichischer Schriftsteller. Als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien geboren. Er schrieb zahlreiche Gedichte, Erzählungen, Novellen und Dramen. Außerdem übersetzte er Werke bedeutender Schriftsteller wie Baudelaire oder Romain Rolland. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete Zweig im Kriegsarchiv. Von der Bücherverbrennung 1933 waren auch die Werke Stefan Zweigs betroffen. Im Jahr darauf emigrierte Zweig nach England und dann nach Brasilien. Im Februar 1942 nahm er sich zusammen mit seiner Frau Lotte in Petropolis, Brasilien, das Leben. Werke u.a. "Ungeduld des Herzens" (1939), Schachnovelle (1942), "Die Welt von Gestern" (1942). Angst

Sonntag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Digital Junkies Wenn Computerspiele zur Sucht werden Von Sascha Wundes Regie: Thomas Wolfertz Produktion: WDR 2018

Sonntag 21:00 Uhr SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart

Sonntag 21:05 Uhr NDR Info

Das Hörspiel

Begegnung im Balkanexpress Von Wolfgang Hildesheimer Regie: Gert Westphal Mit Carl-Heinz Schroth, Karin Jacobsen, Heinz Klevenow, Max Walter Sieg, Walter Klam, Joseph Offenbach, Herbert A. E. Böhme, Hans Fitze, Helmuth Peine, Heinz Saller, Hans Zesch-Ballot, Trudik Daniel, Georg Eilert NWDR 1953 Nirgendwo ist das Leben so aufregend und so abenteuerlich wie auf dem Balkan. Dort jedenfalls, in einem fiktiven "Balkanländchen" hat Wolfgang Hildesheimer seine Schelmengeschichte angesiedelt. Dem kleinen Land verhilft ein berühmter Kunstfälscher, der im Dienste des "procegovinischen" Souveräns steht, endlich zu seinem Nationalmaler. Damit sorgt er nicht nur für nationale Identität, sondern zugleich auch für volle Staatskassen. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 21:30 - 21:35 Uhr Nachrichten Das Hörspiel

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